Voll in die Presse

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00:00:47: Howdy ho, liebe Leute. Herzlich willkommen zur Episode 124 von Voll in die Presse.

00:00:54: Frisch zurück aus den Sommerferien. Nein, ganz so frisch muss man sagen.

00:00:59: Nicht mehr, wenn ich so um mich schaue. Aber die Sommerferien sind rum.

00:01:02: In NRW gingen sie ja sehr lange. Und jetzt sind wir alle wieder da.

00:01:06: Bereit für die nächste Aufnahme. Und bevor wir gleich ein bisschen zum Einstieg

00:01:11: über die Sommeraktivitäten zu sprechen kommen, möchte ich natürlich auch meine

00:01:16: Mitstreiter hier zu Wort kommen lassen.

00:01:18: Also neben mir, die Seite sucht ihr euch jetzt mal selber aus.

00:01:23: Links, rechts, egal, oben, unten. Man nennt ihn Beef. Man riecht es auch. Ja.

00:01:30: Seit dem Sommer nicht mehr geduscht. Also Beef Rogers hier. Also insofern freue

00:01:33: ich mich auch wieder dabei zu sein. Es ist wie immer ein Fest neben dir sitzen.

00:01:38: Also von daher alles wunderbar. Ich kann auch schon direkt was anteasern.

00:01:41: Also ich habe ja nicht nur ein leichtes Sommerprogramm, sondern ich habe zwei

00:01:44: Themen aus der Mobilität.

00:01:46: Einmal Verkehrsunfälle und einmal Belohnungssysteme.

00:01:50: Also insofern mal sehr unterschiedliche Dinge, aber beides im weitesten Sinne Mobilität. Okay.

00:01:56: Ja, ist der Prolle Ferrari bin ich wieder und ich habe diesmal was zu einer

00:02:02: schönen, feinen, besonderen Preisverleihung dabei.

00:02:05: Nein, nein, nein, nicht das andere. Ich habe auch noch mehr.

00:02:09: Was soll das heißen? Ja, der Preis ist heiß. Ich habe noch unser Lieblingsthema

00:02:15: ein bisschen beigefragt. Was reimt sich auf Preis?

00:02:18: Der Scheiß ist ein Preis. Nein, andersrum.

00:02:21: Ja, und der Sammer ist auch da und ich freue mich riesig, Leute,

00:02:25: denn die Ergebnisse sind da.

00:02:27: Die Ergebnisse sind da. Leute, Folge 34. Vor fünf Jahren wurden sie vergraben.

00:02:34: Die Unterhosen in der Schweiz. 2000 Stück. Jetzt sind die Zahlen da. Alter!

00:02:40: Das werde ich erzählen. Und außerdem... Du hast ein scheiß Thema angefeasert,

00:02:45: du sagst. Und außerdem... Selbst schuld. Ich weiß es nicht.

00:02:51: Und außerdem erzähle ich euch noch, wie man mit der Autobahnpolizei und der

00:02:55: Marine in Co-Produktionen einen diesmal aber Totenwal auch vom Strand entfernen kann.

00:03:02: Jetzt hast du quasi den Prollo in die Verlegenheit gebracht,

00:03:05: dass er doch die braune Herausforderung ist. Und zur Strafe nehme ich noch ein

00:03:09: Rechtsextremen in die Sendung.

00:03:12: Mein Name ist Ben Cartwright. Auch ich habe wieder viel zu viele Artikel gefunden.

00:03:16: Die Pressewelt ist einfach so skurril. Wir könnten wahrscheinlich alle drei

00:03:21: Tage senden, wie würde der Stoff nicht ausgehen.

00:03:23: Ich habe mich aber heute entschieden, passend zu Prollos Lieblingsthema die

00:03:27: Frage aufzuklären, warum man das Klopapier richtig hängen muss.

00:03:32: Also Rolle nach vorne, Rolle nach hinten. Wir lösen auf nach vielen,

00:03:36: vielen hundert Jahren. Das ist ja wohl klar. Ja, lassen Sie mal das noch zurückstellen.

00:03:41: So klar ist es, glaube ich, in der allgemeinen Bevölkerung nicht.

00:03:44: Aber es gibt eine Antwort.

00:03:45: Und ich stelle euch, war wieder in Japan unterwegs, nicht wirklich,

00:03:49: aber literarisch, ein kippendes Bierglas vor, was Biertrinker zu gesünderem

00:03:57: Alkoholgenuss anhalten soll.

00:03:59: Das ist auch eine geile Erfindung. können nur die Japaner.

00:04:02: Bis wir dazu kommen, wollte ich aber ganz kurz über den Sommer nochmal sprechen,

00:04:06: nochmal ein bisschen die Leute hier mitnehmen. Wo wart ihr denn?

00:04:09: Also wir können ja nur mal ganz

00:04:10: kurz sagen, was hier so, also was war das Highlight deines Sommers, Beef?

00:04:15: Ich hatte mehrere Highlights, also ich war unter anderem, also ich war nicht

00:04:18: ein langer Urlaub, sondern mehrere kürzere, unter anderem in den Niederlanden und,

00:04:24: am Chiemsee, also ganz relativ, klingt erstmal unspektakulär,

00:04:27: das war ja beides sehr, sehr schön und in den Niederlanden war eines der Highlights,

00:04:30: tatsächlich, dass ich bei einem ziemlich coolen Konzert war von einer Band namens Voyager.

00:04:34: Ich werbe hiermit ausdrücklich dafür. Das ist eine australische Band.

00:04:38: Sehr geil. Die hatten exakt einen Auftritt in Europa. Der war in Tilburg und da war ich auch dabei.

00:04:43: Also insofern war das ziemlich cool. Und in und um und am Chiemsee war es auch

00:04:47: total nett, wenn man Spaß hat am Wandern, in den See fallen oder sonstige Dinge.

00:04:52: Das kann man da alles prima machen. Also dann kann ich an der Stelle auch verraten, dass der Beef,

00:04:58: obwohl nicht in der Riesenkarre unterwegs noch eine Kiste Augustiner,

00:05:03: hell alkoholfrei ins Auto gequetscht hat, zur Freude der Familie und da möchte

00:05:07: ich ihm ganz ausdrücklich danken, denn seit Wochen, Monaten versuche ich auch

00:05:11: mal da wieder an die Flasche zu kommen.

00:05:14: Man kann ja eigentlich nur in München direkt trinken, in der Gastro und jetzt

00:05:18: hier im Podcast voll in die Presse, auf dich Beef, auf deine Familie. Vielen Dank.

00:05:23: Ich kann den Rewe in der Nähe von Kiebzee, I'm feeling.

00:05:28: Rose. Yo.

00:05:31: So, aber der Prollo war doch bestimmt auch wieder irgendwo unterwegs.

00:05:34: Lass doch mal unsere Fans ein bisschen von deinem Privatleben erfahren.

00:05:38: Welche Parkhäuser hast du aufgesucht?

00:05:41: Wir haben im Freien geparkt diesmal.

00:05:43: Ich war in Frankreich in der Champagne. Entschuldigung, wenn der Prollo sagt,

00:05:49: es geht in den Center Park. Ich barke das.

00:05:53: Also, das ist aber auch ein Thema, das heute noch kommen könnte.

00:05:58: Wir waren tatsächlich in einem Center Park, aber wir waren in der Champagne,

00:06:01: hört sich halt irgendwie intellektueller an als in so einem Ferienmoloch.

00:06:05: Mit Kindern ist das aber genau das Richtige. Und in Frankreich haben sie auch

00:06:09: Bier, aber tatsächlich ganz wenig 0,0 Bier.

00:06:14: Weil das Augustine aber nicht 0,0 hat, sondern kleiner 0,5, habe ich dem Sammer insbesondere,

00:06:22: ich habe vergessen, wir hatten in einer lange, lange, lange vorbeigewesenen

00:06:27: Folge dieses Zwergenbier Lachuf,

00:06:31: Und das habe ich jetzt als 0,0-Variante bekommen. Ich gucke mal rüber,

00:06:34: wie es schmeckt. Er trinkt erst mal den Tee. Das ist konsequent.

00:06:38: Tee ist aber auch alkoholfrei. Der ist 0,0. Ja. So, jetzt muss er erst mal schlürfen. Genau.

00:06:45: Das La Chouf ist aber, glaube ich, belgisch, oder? Täusche mich.

00:06:48: Das ist tatsächlich 0,0. Ich glaube, Franzosen brauen das aus Prinzip nicht.

00:06:54: Zumindest ist das mein Eindruck, der allerdings vom Supermarkt geprägt ist.

00:06:58: Aber ich habe auch ein bisschen was, das können wir vielleicht auch mal gelegentlich

00:07:03: öffnen, aus der äußerst lokalen Brauerei, aus so einem kleineren Städtchen Laon heißt das.

00:07:09: Die lokale Brauerei, die da

00:07:10: wirklich mitten in der Altstadt in so einem alten Gebäude drin ist, BMC.

00:07:16: Die haben aber auch nichts alkoholfreies. Die haben gefühlt 20 Sorten,

00:07:19: nein nicht ganz, aber ein Dutzend und aber nicht 0,0 dabei. Schade eigentlich.

00:07:25: Ich habe extra vor die Tür uriniert, aus Prinzip. Darfst du bei dem Parkhaus, ne?

00:07:31: Sag mal. Was? Ich war auf Balkonien. Und was war dein Highlight?

00:07:39: Du guckst ja von Balkonien beim Beef in den Garten, muss man dazu sagen.

00:07:43: Also was war das Highlight?

00:07:46: Ja, es ist ja glücklicherweise im Sommer ein wirklich großer Baum beim Beef,

00:07:52: der den Blick verstellt. Insofern alles gut.

00:07:56: Ich bin immer entgangen, wenn ich Blatt gezogen habe im Garten.

00:08:00: Dann das Highlight. Was war das Highlight? Es war schwierig,

00:08:04: ehrlich gesagt, der Hitze zu entkommen.

00:08:06: Das war die größte Herausforderung. Ansonsten kann ich nicht sagen,

00:08:13: dass Balkonien irgendwie dieses Jahr mehr geboten hätte, als es sonst bietet.

00:08:18: Aber es ist bestimmt auch mal ganz schön, so ein bisschen die Füße oder die

00:08:21: Seele baumeln zu lassen. Auf jeden Fall.

00:08:23: Seele baumeln lassen kann man auch gut in Frankreich. Also ich war auch in Frankreich

00:08:27: mit der Familie an verschiedenen Orten.

00:08:29: Viele Highlights waren dabei. Aber ein Highlight, habe ich mir natürlich jetzt

00:08:35: extra so vorbereitet, war der Besuch in der Imprimerie in Banalek.

00:08:41: Und jetzt wissen die Schlauen unter euch, das war doch was mit voll in die Presse

00:08:46: auch mal. Folge 117, Bettmonster, Schweinebunker und Naturnodisten.

00:08:52: Da hat der liebe Prollo, meine ich, über ein Bier berichtet,

00:08:56: das sich da John Lemon nennt.

00:08:59: Und ich habe festgestellt, als wir unter anderem mal ein paar Tage in der Nähe von,

00:09:05: nicht Montreux, wie heißt das, Concarneau waren, das Banalek da circa 45 Minuten

00:09:10: von entfernt ist, da habe ich abends um neun meine Tochter ins Auto noch gepackt,

00:09:14: weil das war der einzige Moment, der einzige Abend, wo es gegangen wäre. Um 10 macht das Ding zu.

00:09:19: Die haben nämlich auch so eine kleine Kneipe, wir sind da hingeballert und habe

00:09:22: tatsächlich die Leute dann da mal getroffen, mit denen ein bisschen gequatscht.

00:09:27: Und ich habe euch auch was mitgebracht. Jetzt gibt es ein paar Geschenke.

00:09:30: Und zwar, die haben unter anderem ein Bier, allerdings das Einzige,

00:09:33: was kein schönes Etikett mehr hat. Ich komme auch gleich noch zu den Etiketten.

00:09:37: Das musste ich eigentlich den beiden Alkoholtrinkern noch mitbringen. La Presse.

00:09:41: Sehr schön. Das gehört natürlich für voll in die Presse. Ein La Presse für euch.

00:09:48: Damit der Summer und ich nicht komplett leer ausgeben habe.

00:09:51: Das hat überhaupt nichts mit dem Laden zu tun. Auch noch ein 0,0 IPA.

00:09:54: Und das ist der Beweis, lieber Brollo, dass die Franzosen wirklich jede Menge.

00:09:59: Inzwischen alkoholfreies Bier machen.

00:10:01: Aber die machen überwiegend IPA. Also ich habe diverse IPAs,

00:10:05: die dann auch mit 0,0 oder 0,5 machen. Und zum Teil schmecken die auch richtig gut.

00:10:10: Wir waren auch in Nantes. Da habe ich eine super kleine Brauerei gefunden,

00:10:15: die ganz tolles haben. Habe ich auch noch dabei. Also nicht heute, aber irgendwann mal.

00:10:19: Und so weiter und so fort. Aber was ich zu dieser L'Imprimerie sagen wollte,

00:10:23: die haben ja diesen Streit gegen Yoko Ono verloren und.

00:10:28: Ich bin dann da rein und habe dann natürlich auch mich zu erkennen gegeben und

00:10:33: habe gesagt, hier, das war doch eine geile Werbung und so weiter.

00:10:36: Da sagten die, oh, c'est cher, war sehr teuer, diese Werbung.

00:10:40: Weil es war zwar ein Vergleich, aber die haben halt die ganzen Anwalts- und

00:10:43: Gerichtskosten tragen müssen. Das ist eine wirklich kleine Kiste.

00:10:47: Das Bier haben sie aber immer noch. Das habe ich auch gekauft.

00:10:50: Ich habe noch eine ganze Wagenladung zu Hause. Das müssen wir mal trinken,

00:10:53: wenn ich selber wieder einsteige ins Geschäft.

00:10:56: Die haben ja ganz viele schöne, müsst ihr euch mal angucken auf der Homepage, Etiketten.

00:11:01: Und das John Lemon heißt jetzt Bruce Lim. Also der John Lennon war ja da drauf,

00:11:07: mit so Zitronen auf den Augen. Wenn ihr euch das nicht mehr vorstellt,

00:11:10: dann habe ich euch ein bisschen was...

00:11:12: Als Geschenk mitgebracht. Die haben dann zumindest das Etikett,

00:11:16: müssen wir mal fotografieren für die Hörenden, haben die dann als kleinen Button

00:11:20: da noch vertickt für ein paar Euro. Und da habe ich mal für euch welche geschopft als Erinnerung.

00:11:26: Und stellt euch jetzt einfach Bruce Lee mit eben nicht Zitronen auf den Augen,

00:11:30: sondern Limetten auf den Augen. Dann ist es Bruce Lim. Das ist die neue Variante von John Lelman.

00:11:36: Sehr geil. Habe ich auch, wenn wir dann kosten, und vielleicht noch einen Takt

00:11:41: zu diesen schönen Bildern, da habe ich ihn auch gefragt, wer malt denn diese geilen Bilder?

00:11:44: Das ist der Schuldirektor von Banalek. Das ist auch total geil.

00:11:50: Das ist halt wirklich so eine kleine, so eine Scheune, da machen die das und

00:11:53: da haben wir auch eine Kneipe und ich habe das Gefühl, das Dorf betrinkt sich

00:11:56: dann da halt regelmäßig. Wir haben auch nette Gespräche da gehabt.

00:11:59: Ja, offensichtlich ist der Schuldirektor da auch mit eingestiegen.

00:12:02: Er hat gesagt, hier, ich male doch eh ganz gerne und das sind die Bilder auf

00:12:05: diesen Etiketten, leider jetzt bei La Presse nicht, aber das sind echt die geilsten

00:12:09: Highlights. Wie das Bier schmeckt, wissen wir vielleicht demnächst. Sehr cool.

00:12:14: So viel zum Sommer.

00:12:17: Jetzt müssen wir natürlich nach vorne gucken und das machen wir am besten,

00:12:20: indem wir in die Zeitung gucken und die schrägen Presseerzeugnisse nach oben transportieren.

00:12:27: Zuletzt war ja immer, wenn einer hier, der Sammer, der hatte erzählt von den,

00:12:32: Fake Shops letztes oder vorletztes Mal.

00:12:35: Just hört man es im Radio.

00:12:37: Ich glaube, die Mainstream-Medien die schreiben inzwischen bei uns ab.

00:12:41: Das ist mal ganz klar. Wenn ihr wissen wollt, was in den nächsten Wochen in

00:12:45: Radio und Fernsehen abgeht, hört jetzt genau zu.

00:12:49: So sieht es aus. Wer möchte denn den Einstieg machen? Das seid ihr vor der Welle.

00:12:53: Ich würde mal sagen, mein Einstieg macht jetzt der Sammer.

00:12:58: Ja, kann ich gerne machen. Wir haben ja auch schon... Das Thema ist auch viel

00:13:03: zu wichtig, als das, was an irgendeinem vorbeigegangen wäre.

00:13:08: Unterhose aus Folge 34. Mich würde es ein bisschen interessieren,

00:13:11: der Algorithmus bei euch, also dass nach Unterhose gesucht wird oder sucht ihr

00:13:15: selber regelmäßig nach Unterhose im Unterhose. Also ich habe es aus der Tagesschau.

00:13:19: Also ich wollte gerade sagen, die Geschichte mit der Unterhose,

00:13:21: die war jetzt nur wirklich nicht versteckt. Das hat ja mit einem ausgewieften

00:13:26: Algorithmus nichts zu tun.

00:13:28: Wir haben das ja und das finde ich so ein bisschen schockierend.

00:13:31: Ich habe gedacht, das kann noch nicht fünf Jahre her sein. Also Leute,

00:13:34: wir haben 2021 haben wir die Story gebracht, das war sogar ich,

00:13:38: deswegen habe ich mich jetzt auch prolo verantwortlich gefühlt, das vorzubereiten.

00:13:44: Fünf Jahre ist her, ist unglaublich. Was war passiert?

00:13:49: Die Uni Zürich hatte,

00:13:53: Unterhosen vergraben lassen. 2000 Unterhosen. Und zwar wurden die verschickt

00:13:59: an Menschen, die da mitmachen wollten.

00:14:02: Ich weiß jetzt nicht mehr, ich glaube, es waren tausend Personen,

00:14:05: die da teilgenommen haben und es ging darum, die Bodenbeschaffenheit herauszufinden

00:14:12: und man muss jetzt noch dazu sagen,

00:14:15: die Unterhosen waren neu.

00:14:17: Also es war jetzt nicht so, dass die irgendwie getragen waren,

00:14:20: das hätte das Ergebnis verfälschen können.

00:14:24: Kann man sich glaube ich vorstellen. Und ja, dann wurden die fünf Jahre eben

00:14:30: verbuddelt gelassen und Jetzt sind sie wieder ausgebuddelt worden und man hat

00:14:34: sich den Verwesungsgrad angeguckt.

00:14:36: So und was ist jetzt das Ergebnis?

00:14:40: Das Ergebnis ist, wenn man das jetzt mal so erstmal in einem Satz nennen möchte,

00:14:44: die Bodenqualität nimmt laut der Studie tendenziell ab, je intensiver ein Boden genutzt wird.

00:14:53: Ja, was hat das mit der Unterhose zu tun? Das hätte auch mal eine Frage gewesen.

00:14:57: Die Mikroben, die bauen ja die Unterhose ab. Und wenn es den Mikroben gut geht,

00:15:02: dann bauen die schneller ab.

00:15:05: Ja, genau. Es geht darum, die Bodenlebewesen, deren Aktivitäten,

00:15:09: also Regenwürmer, Pilze, Bakterien und so weiter, das sozusagen abzubilden in.

00:15:18: Dem Verwesungsgrad dieser Unterhosen. Und da hat man Unterschieden oder sagen wir so, die Studien,

00:15:29: ja die Leute, die die Studie gemacht haben, die sagen, am besten kann man das

00:15:33: darstellen, wenn man die Ergebnisse darstellt, wenn man unterscheidet,

00:15:36: zum Beispiel Garten, Gärten, Wiesen, Äcker, Rasen, wie da die Ergebnisse sind.

00:15:42: Der Satz, den ich eben gesagt habe, wie der Boden genutzt wird, ist...

00:15:47: Wenn natürlich so ein Acker sehr ausgelaugt ist, dann hast du da dementsprechend

00:15:53: weniger Lebewesen drin.

00:15:55: Was ganz interessant war, in privaten Gärten war die Unterhose am verwesten.

00:16:03: Ich weiß nicht, kann man das so sagen?

00:16:05: Stärksten verwesten. Am stärksten verwesten. Und.

00:16:11: Einer, der die Studie organisiert hat, der hat gesagt, er hat eigentlich gedacht,

00:16:14: die Wiesen werden es sein. Die naturbelassenen Wiesen.

00:16:19: Aber es ist wohl so, dass die Menschen viel mit Kompost und so weiter arbeiten

00:16:23: und dadurch sehr nährreiche Böden in ihren Gärten haben.

00:16:28: Was aber nicht gilt für einen Rasen, also Monokultur. Da gilt das nicht.

00:16:33: Also wenn man vielleicht eine Leiche zu vergraben hat und will,

00:16:37: dass sie schnell weg ist, dann nicht den Rasen wählen, sondern irgendwo,

00:16:42: weiß ich nicht, im Gemüsebeet oder so.

00:16:45: Gilt das auch für Leute, die in den Unterhosen vielleicht noch drin sind?

00:16:49: Ich frage für einen Freund.

00:16:53: Das wäre auch noch so ein Thema. Und bei Rasen siehst du ja auch relativ gut

00:16:56: an der Oberfläche, dass da was gewesen ist. Deswegen ist es ja blöd.

00:16:59: Also ich würde auch, wenn ich Leiche verbuddelt, eher einer,

00:17:02: wie soll ich sagen, unauffälligen Oberfläche, die quasi immer gleich aussieht.

00:17:05: Das wäre, glaube ich, cleverer.

00:17:07: Aber die Unterhosen, die waren jetzt alle frisch, hattest du ja gesagt.

00:17:10: Also keine war bestuhlt irgendwie oder sonst irgendwas.

00:17:13: Genau, die waren frisch. Und sonst hätte man ja auch sagen können,

00:17:18: okay, die mit den Rallye-Streifen sind vielleicht attraktiver für die Tiere im Boden.

00:17:24: Das hat man deswegen so gemacht. Und...

00:17:28: Und ja, es ist natürlich jetzt die Frage, wie wertvoll ist das Ergebnis? Was denkt ihr?

00:17:35: Wie wichtig ist jetzt so die Erkenntnis? Ich habe gerade das Gefühl, gar nicht.

00:17:40: Aber vielleicht täusche ich mich auch. Ich habe nach wie vor noch nicht den

00:17:43: hundertprozentigen Zusammenhang, warum es ausgerechnet Unterhosen sein mussten.

00:17:47: Also das sind Baumwollunterhosen vermutlich mal stark. Aber man hätte ja auch,

00:17:52: irgendwas anderes Baumwolliges.

00:17:53: Vielleicht sind die in großer Menge gut zu bekommen. Und vor allem,

00:17:57: das ist ja übrigens das Motto hier dieses Preises, ja, erst lachen, dann nachdenken.

00:18:04: Es soll ja auch was Lustiges haben. Ja, also eine Unterhose ist halt spannender

00:18:07: als so ein Baumwolltour. Also was war denn der Preis?

00:18:10: Wer hat die verwesten Unterhosen? Das ist der IG Nobelpreis.

00:18:13: Also Ig Nobel, wenn man es ausspricht als ein Wort, das ist so eine Art alternativer

00:18:19: Nobelpreis, wenn man so will.

00:18:21: Und da sind die Unterhosen jetzt nämlich dabei gewesen. Und wenn der Sommer

00:18:25: fertig ist, ich gucke mal gerade.

00:18:26: Ich bin noch nicht ganz fertig. Gut, aber danach, ich teaser mal an,

00:18:30: erzähle ich euch noch was zu dem diesjährigen Preis, den gerade Teenager Eltern

00:18:34: aufmerksam studieren sollten.

00:18:36: Ja, es ist jetzt natürlich nicht nur so, dass das irgendwie jetzt wie der Prollo,

00:18:40: wie man so vermuten könnte, irgendwie nur so eine Lachnummer war.

00:18:44: Der die Studie organisiert hat, der sagt an irgendeiner Stelle hier im Artikel,

00:18:50: Du kannst mit Bodenproben die Zusammensetzung der Böden, die chemische und sonstige

00:18:56: Zusammensetzung der Böden unheimlich gut darstellen, aber du kannst nicht sozusagen.

00:19:02: Das Leben im Boden gut abbilden.

00:19:05: Und das ist schon etwas, was du hier mit diesen verwesten Unterhosen besser abbilden kannst.

00:19:12: Also Bodenprozesse nennt er das.

00:19:16: Und insofern hat das schon auch seinen eigenständigen Mehrwert,

00:19:21: was die da gemacht haben.

00:19:23: Geht daraus irgendwie hervor, wie viele von den verbuddelten Unterhosen gefunden

00:19:25: wurden wieder? Also das wurde ja von Privatpersonen gemacht.

00:19:29: Oder die sind ja nicht durch alle möglichen Gärten gezogen.

00:19:32: Korrekt, mit Privatpersonen und die haben die durchaus wiedergefunden,

00:19:35: denn das ist alles auch irgendwie mit App verknüpft gewesen,

00:19:39: also das wurde alles irgendwie kartografiert, wo die Sachen sind,

00:19:42: die haben übrigens auch 12.000 Teebeutel verbuddelt, die mussten sie ja auch wiederfinden.

00:19:46: Deutlich schwieriger wahrscheinlich. Ja, es ist alles wiedergefunden worden.

00:19:51: Und das ist durchaus auch eine, wie gesagt, ernste Geschichte gewesen.

00:19:55: Insofern nicht nur eine Lachnummer.

00:20:00: Je mehr Nährstoffe, desto mehr Abbau. Das ist so das, was man als Ergebnis sagen kann.

00:20:07: Ich will dem Sammer hier gar nicht widersprechen. Aber ich lese mal vor,

00:20:11: das Publikum ist bei der Preisverleihung aufgerufen, einen Papierflieger auf

00:20:14: die Bühne zu werfen, falls sie Dankesreden länger als eine Minute werden.

00:20:18: Und dann kommen auch drei als bananenverkleidete Personen, die den Redner dadurch

00:20:26: unterbrechen, dass sie ihn immer mehr bedrängen, bis die Redner ihn irgendwann aufhören.

00:20:30: Also das Erste mit dem Unterhaltsraum. Das ist ein guter Vorschlag.

00:20:35: Das finde ich ist aber praxisnah. Ja, aber das ist ja nur der Nobelpreis oder

00:20:41: der alternative Nobelpreis. Aber das hat ja nichts mit der Studie an sich zu

00:20:44: tun. Die Studie muss qualitativ fertig sein.

00:20:48: Nein, der Vortrag ist völlig in Ordnung. Das stimmt ja auch.

00:20:51: Die tote Oma. Und dieses Jahr hat gewonnen einen Preis, hat gewonnen ein Thema

00:20:59: faktorische Wahrnehmung.

00:21:02: Und zwar der Einfluss des Geruchsdienstes auf zwischenmenschliche Beziehungen.

00:21:07: Mittels Schweißbrumas dem Tiefkühlschrank. Es wurde untersucht.

00:21:11: Was es auf die zwischenwältigen Beziehungen für Auswirkungen hat.

00:21:15: Also Babyschweiß oder Babygeruch und Teenagerschweiß.

00:21:20: Eingeweihte kennen den Unterschied. Und ja, klar, also was sagt das über meine,

00:21:29: Bindung zu meinem Kind aus in verschiedenen Altersgruppen?

00:21:31: Ein anderer Preis hat zu der Erkenntnis geführt, dass Menschen,

00:21:35: die der Oberschicht angehören, eher dazu neigen, Süßigkeiten von Kindern zu klauen.

00:21:42: So ist es nämlich. Das finde ich viel wichtiger als die Sache mit den Unterhosen.

00:21:47: Dagobert Douglas grüßen. Naja, wahrscheinlich kriegen hier demnächst auch Bens

00:21:51: kalte Pommes da irgendwie einen Nobelpreis,

00:21:54: aber die immer vom Fremden die geklauten, die besser schmecken.

00:22:01: Stimmt. Das ging ja schnell. Super. Also Unterhosen, dann muss ich natürlich

00:22:06: das jetzt, dann bitte ich auch noch in die Sparte hier, wir werden immer mehr

00:22:09: zu so einem Nischen-Podcast für bestimmte Themen.

00:22:14: Aber wir hatten ja gerade gelernt, die Unterhosen waren sauber,

00:22:17: das beruhigt mich ja schon mal.

00:22:19: Um das sozusagen auch bei beim Tragen echter Unterhosen sicherzustellen,

00:22:26: braucht man Toilettenpapier. Und jetzt vielleicht mal meine erste Frage an euch.

00:22:32: Frage 1. Seit wann gibt es überhaupt Toilettenpapier?

00:22:37: Also Toilettenpapier in der Form, wie wir es jetzt so haben quasi.

00:22:39: Also dann nimmt man nicht mehr die Hand oder eine alte Zeitung.

00:22:42: Also alte Zeitung, zerrissene Zeitung oder zerschnittene zählt auch nicht mehr.

00:22:47: Also die Toiletten, die Klorolle, das ist das, was in der Corona-Pandemie die Währung war.

00:22:53: 1887. Ich hätte jetzt eher 1900 Peng gesagt, 1930 oder so. Ich sage noch älter.

00:23:00: Ich meine, der Buchdruck ist ja noch weiter zurück. Da hat man bestimmt schon

00:23:03: früher das Bedürfnis gehabt, sich Scheiß aus Papier da hinzulegen.

00:23:06: Also ich sage mal, vor 300 Jahren.

00:23:09: Ja, du hast wieder nicht richtig zugehört, leider. Ich meinte wirklich,

00:23:11: also du hast mit Sicherheit recht.

00:23:13: Also das Bedürfnis, sich irgendwie

00:23:14: Papier dahin zu legen, gab es mit Sicherheit auch schon so lange.

00:23:18: Aber ob es 300 Jahre ist, ich meine, Papier war früher wahrscheinlich ziemlich

00:23:21: teuer, das waren wahrscheinlich irgendwelche anderen Dinge.

00:23:24: Aber die Klorolle, also mit den perforierten Blättchen und so weiter,

00:23:28: aufgerollt, die gibt es nicht seit 1887, aber 1891, also verdammt knapp, lieber Polo.

00:23:35: Ich frage jetzt nicht, wie der Typ heißt. Ja, wobei die ersten handgerollten

00:23:39: aus Kuba, die gab es schon vier Jahre vorher. Bestimmt, ja.

00:23:43: Du hast es doch nicht so gesehen, die waren ja auch schon braun.

00:23:45: Der Amerikaner Seth Wheeler hat sie erfunden und patentieren lassen.

00:23:50: Und aus diesem Patent, das ist jetzt wieder ausgegraben worden.

00:23:55: Um eine Alltagsfrage aufzuklären, nämlich die Alltagsfrage wie rum hängt ihr

00:24:00: eurer Klopapierrolle denn auf?

00:24:02: Mit der Blattseite zur Wand oder mit der Blattseite nach vorne?

00:24:06: Wie rum, glaubt ihr, ist es wichtig? Nach vorne natürlich. Wo sind wir denn hier?

00:24:11: Ich bin auch ein, nach vorne und nach unten. Das finde ich auch toll.

00:24:14: Zur Wand hin ist ja einfach völlig unpraktisch.

00:24:17: Bin ich, also ausnahmsweise sind man nicht drei von vier, sondern vier von vier einer Meinung.

00:24:22: Aber zum Beispiel habe ich mit meiner lieben Frau immer diese Diskussion,

00:24:25: weil wenn sie die Rolle austauscht, die hängt sie wirklich immer mit dem Ding

00:24:29: zur Wand, weil sie meint, ja, das ist weiter weg vom Klo, das ist hygienischer.

00:24:33: Und ich denke so, nee, aber das ist ja immer hinten an der Wand.

00:24:35: Das ist ja noch, das ist ja unhygienischer.

00:24:38: Und dieses Patent, und dann können wir das auch schon abkürzen,

00:24:41: klärt jetzt auf, der hat nämlich das aufgemalt in dem Patent und natürlich hängt

00:24:45: sie mit der Blattseite nach vorne. Ich zeige euch mal den Ausschnitt aus dem Patent.

00:24:50: Der Herr Wheeler, der hat nämlich nicht nur die Klorolle erfunden,

00:24:53: sondern auch gleich noch mit patentieren, patentieren lassen wir das nicht,

00:24:56: aber hat auch noch mit aufgeschrieben, wie man sie denn aufhängt und benutzt.

00:25:00: Und damit ist die Diskussion jetzt ein für alle Mal beendet.

00:25:04: Vielen Dank. Stell dir mal vor, irgendwie der Briefträger klingelt gerade und

00:25:07: du musst da rumwummeln an der Wand, drum kriegst du das Ding irgendwie den Anfang

00:25:10: nicht und dann reißt du da rum, das ist doch scheiße.

00:25:13: Aber es gibt hier... Am besten finde ich immer diese XXL-Rollen in so Gaststätten

00:25:17: und so, wo man dann, wenn man Pech hat, ist das Ding ganz abgerissen und du

00:25:20: musst erst mal die Hand da reinstecken.

00:25:23: Weil das auch so einseitig, also einlagiges Papier dann gerne ist.

00:25:27: Aber es gibt, hier werden tatsächlich Gründe genannt, warum man das an die Wand hängt.

00:25:30: Nämlich wenn man kleine Kinder oder Tiere hat, weil die machen dann so und dann

00:25:34: ist die ganze Rolle abgerollt.

00:25:36: Und wenn du es an die Wand hängst und die machen so von vorne,

00:25:38: dann rollt es sich nur immer wieder quasi, überschlägt sich immer ohne abzurollen.

00:25:42: Das ist vielleicht ein Grund, nicht bei uns zu Hause. Das ist,

00:25:45: glaube ich, einfach ein dogmatisches Thema.

00:25:49: Ich kämpfe immer auch mit diesen hygienischen Gründen. Also ich meine,

00:25:52: du gewinnst ja, wie viel Durchmesser hat so eine Rolle? Acht Zentimeter oder sowas? Keine Ahnung.

00:25:56: Je nach, wie soll ich sagen, nach Verbrauchsstand ist das ja dann schmaler oder dicker.

00:26:02: Aber ich glaube, wenn du da auf dem Klo so rum explodierst, damit du die auch

00:26:09: schon erwischst, wenn sie quasi von vorne hängt, dann ist es auch, glaube ich, egal.

00:26:12: Ich glaube, mit den hygienischen Gründen ist es eher, wenn jemand die zu weit

00:26:16: abrollt und die dann irgendwie da unten runterhängt, dann rollt man sie wieder hoch.

00:26:21: Das ist ja nicht immer ganz lecker. Bei dir zu Hause ist es wahrscheinlich,

00:26:25: im Normalfall will ich meinen, kein Thema. Aber auch da soll die nicht unbedingt

00:26:29: die halbe Rolle auf dem Boden rumlungen. Aber wir haben auch keine Haustiere. Siehst du,

00:26:36: Gut, aufgelöst. Weiter geht es mit den Alltagsfragen.

00:26:42: Ich hatte ja zwei Verkehrsthemen. Ich habe jetzt eben nach einer Überleitung

00:26:46: gesucht, aber mir fällt keine gute ein.

00:26:48: Deswegen, ich gehe auf eine Studie ein aus den USA. Die ist im Spiegel veröffentlicht

00:26:53: worden. Das ist relativ überraschend, ich gebe es dazu.

00:26:57: Und zwar stellen die die These auf, also so eine Überschrift mit Fragezeichen,

00:27:02: sorgen neue Alben von Taylor Swift, Drake und Co. für mehr Verkehrsunfälle.

00:27:07: Weil, und der Hintergrund ist tatsächlich ganz witzig, oder was heißt ganz witzig,

00:27:10: ganz interessant insofern, als dass eine Studie aus den USA einen Zusammenhang

00:27:16: zwischen Musikstreaming im Auto und der Zahl der Verkehrstoten nahelegt.

00:27:21: Das heißt, an den Tagen, wo wirklich sehr populäre Musikerinnen und Musiker

00:27:26: ein neues Album veröffentlichen.

00:27:29: Steigt die Statistik, also steigt statistisch die Anzahl der tödlichen Unfälle um 15%.

00:27:37: Und das ist ja schon mal, wie soll ich sagen, ein Wert, den man zumindest mal,

00:27:43: ernst nehmen muss. Das haben die auch zwischen 2017 und 2022 haben die das bemessen.

00:27:50: Starben laut den Autoren in den USA insgesamt 233.809 Das sind 809 Menschen

00:27:56: bei Verkehrsunfällen in den USA,

00:27:58: und die bereinigte Zahl der Verkehrstoten war an Tagen, an denen wichtige Alben

00:28:02: erschienen, rund 15 Prozent höher als in den zehn Tagen davor und danach.

00:28:08: So lag sie an den Veröffentlichungstagen bei rund 139 pro Tag und an den anderen bei rund 121 pro Tag.

00:28:14: Und das Musikstreaming generell nahm an den Veröffentlichungstagen um etwa 43

00:28:19: Prozent zu. Das heißt, man kann schon den Rückschluss ziehen,

00:28:22: dass es da einen möglichen Zusammenhang gibt.

00:28:25: Es ist natürlich bisher erstmal nur eine Korrelation, noch keine Kausalität.

00:28:29: Genau, also das ist so. Wir haben die Zahlen jetzt so ausgewertet und haben

00:28:33: sich auch auf zehn Alben aus den betrachteten Jahren fokussiert oder konzentriert,

00:28:39: die dann an den jeweiligen Tagen am meisten gehört wurden.

00:28:42: Das war natürlich Taylor Swift und Drake und Bad Bunny und Kendrick Lamar.

00:28:47: Und wie gesagt, aber ich fand das schon, also es ist ja zumindest mal ein spürbarer

00:28:52: Anstieg der Verkehrstoten.

00:28:54: Also von 15 Prozent an den Tagen. Und wie gesagt, die haben auch bewusst die

00:28:58: Tage vorher und nachher, um auch zum Beispiel solche saisonalen,

00:29:03: wetterbedingten Besonderheiten mehr oder weniger auszuschließen.

00:29:06: Also was ja sagen, wenn es jetzt Winter war oder sowas, dass es dann ein bisschen höher ist.

00:29:10: Also ich fand das schon spannend. Aber wenn man jetzt diese These ernst nimmt

00:29:13: und sagt, okay, irgendwie ist das schon auch eine Kausalität,

00:29:16: nicht nur eine Korrelation, dann meine Frage, wieso führt das zu mehr Unfällen?

00:29:22: Weil die dann da am Radio rum, am Handy rumfummeln, am was weiß ich,

00:29:28: weil sie abrocken, Headbanging im Auto.

00:29:31: Genau, also sie sind tatsächlich abgelenkt. Sie sagen auch, das Team betont

00:29:35: aber auch, also das Forscher-Team betont, dass sich aus dem Zusammenhang nicht

00:29:38: eindeutig, genauso wie du es sagst, belegen lässt, dass tatsächlich das Streaming

00:29:42: der neuen Alben mit dem höheren Unfallrisiko einhergehe.

00:29:46: So ist es auch unbekannt, ob die konkreten Unfallopfer der jeweiligen Alben

00:29:49: gerade hörten oder nicht.

00:29:51: Aber es gibt halt, wie gesagt, einen deutlichen Anstieg bei dem Streaming und

00:29:55: dann bei den Tagen auch immer wieder dann die entsprechende,

00:29:59: der deutliche oder 15 Prozent höhere Anstieg von Verkehrstoten.

00:30:02: Und der Hintergrund ist, sie vermuten eben, dass es das.

00:30:09: Und ja, dass die Leute abgelenkt sind, weil sie halt eben dann doch nochmal

00:30:12: auf die Musik mehr achten oder eben noch nochmal am Lied rumfummeln,

00:30:14: also vor sich vor, zurückspulen, keine Ahnung.

00:30:18: Oder es gibt was auch immer. Mehr Gas geben vielleicht. Was auch immer.

00:30:21: Und einfach dann vielleicht in dem entscheidenden Moment nicht auf den Verkehr

00:30:24: so achten, wie sie das sonst so tun würden, wenn sie einfach nur so nebenbei ein Radio hören würden.

00:30:29: Also man hört es, also die These ist, sie hören es intensiver,

00:30:32: weil es eben neue Musik von den Gruppenmusikern ist, Musikerinnen ist, die ihnen wichtig sind.

00:30:39: Also das glaube ich sofort. Ich habe das hier bestimmt schon mal erzählt.

00:30:41: Meinen ersten Verkehrsunfall in meiner roten Ente habe ich Anu dazu mal im Bonner

00:30:47: Verteilerkreis zu Angel of Death von Slayer gebaut.

00:30:52: Allerdings mit 15 Stundenkilometer bin ich irgendwie ins Stauende da reingefahren,

00:30:58: und das ist bestimmt Slayer schuld.

00:31:00: War gar nicht neu, das Album damals, aber immer noch saugeil.

00:31:05: Der hat auch bei Musik hören und hat dann auch sein Auto bei der Gelegenheit

00:31:07: auf den Acker geworfen irgendwie. Aber das Radio lief immerhin noch.

00:31:13: Aber das ist mir noch nicht passiert.

00:31:16: Ich kann zwar die 15 kmh noch unterbieten, aber da bin ich bremsend auf jemanden

00:31:23: an der roten Ampel aufgerutscht.

00:31:24: Das war mein erster Verkehrsunfall. Das hatte nichts mit Musik zu tun,

00:31:27: sondern mit dem dummen Olli, der mir da draußen, der neben mir gebrüllt hat,

00:31:32: du musst hier raus, du musst hier raus. Und ich bin doch so doof und fahre über

00:31:35: drei Spuren quer rüber in die Ausfahrt raus.

00:31:39: Ich meine, Verkehrsteilnehmer sind ja auch zum Beispiel Fahrradfahrer,

00:31:43: also bei denjenigen, die das, die mit Headset fahren, da fahre ich mich auch

00:31:49: immer, du kriegst links und rechts nichts mit.

00:31:51: Gerne auch auf dem Roller, das ist dann die Krönung, zu zweit oder zu dritt.

00:31:56: Und ja, im Auto hast du wenigstens, wenn dir so Fahrradfahrer auf dem Zepra-Streifen

00:32:02: um die Ohren fliegen, noch eine Scheibe dazwischen.

00:32:04: Also ich persönlich würde vom Fahrradfahren mit Kopfhörer abraten.

00:32:08: Ja, wo du das gerade sagst, völliges Off-Topic, aber ich habe das Gefühl,

00:32:12: ein Beleg dafür, dass die Zeiten härter werden, ist, dass man immer mehr Jugendliche

00:32:18: und junge Erwachsene zu dritt auf diesen E-Rollern sieht.

00:32:21: Früher sind sie zu zweit gefahren, jetzt fahren sie schon zu dritt.

00:32:24: Letztens wie die Daltons, so drei hintereinander. Einer größer als der andere.

00:32:29: Ich musste richtig lachen auf dem Fahrrad. Und ja, wenn die dann natürlich noch

00:32:33: irgendwie die Boombox in der Tasche haben, dann geht das richtig gut.

00:32:36: Ja, das ist es halt. Also wie gesagt, egal jetzt von dem Verkehrsmittel,

00:32:39: ist halt die Aufmerksamkeit dann möglicherweise geringer und dann kommt dann eins zum anderen.

00:32:44: Ganz kurz abschließend noch, das sagen die, wir sehen ja hier,

00:32:47: das ist tatsächlich eine ernsthafte wissenschaftliche Studie und nicht irgendein

00:32:50: Populismus-Scheiß, dass die Ergebnisse nicht geeignet seien,

00:32:53: um vorherzusagen, in welchem Ausmaß ein erwartetes populäres Album das Unfallrisiko erhöhe.

00:33:00: So sei etwa nicht einfach zu erklären, weshalb die Veröffentlichung von Drakes

00:33:04: Album Her Loss im Jahre 2022 mit einem Anstieg der zusätzlichen Verkehrstoten von 67% einherging.

00:33:13: Während das frühere Album Certified

00:33:15: Loverboy im Jahr zuvor nur mit einem Anstieg um 8% verbunden war.

00:33:20: Könnte man nicht sagen, das eine Album war scheiße und das andere war besser.

00:33:23: 2021 war aber auch Corona. Das könnte auch sein, dass da insgesamt weniger los war.

00:33:28: Ja, man muss ja viele andere Faktoren auch ausschließen. Vielleicht war da auch

00:33:32: gerade irgendwie sonst was für ein Blizzard unterwegs.

00:33:36: Ja gut, USA-weit, also das hätte man ... Genau, wir reden ja von ganz USA.

00:33:40: Ja, okay. Echt ein großer Blizzard.

00:33:43: Und dann wäre die Verkehrstoten auch nur eine untergeordnete Rolle gewesen.

00:33:46: Ja, vielleicht war Drake 2021 auch noch einfach nicht so bekannt.

00:33:49: Nicht so bekannt, genau. Das kann auch sein.

00:33:51: Also das ist halt tatsächlich, ich fand das ganz spannend, weil ich kenne das

00:33:54: von mir auch, dass man mit Musik, also sei es jetzt im Auto oder sonst was,

00:33:58: also im Fahrrad klemm ich es mir tatsächlich auch bewusst, weil ich dann zu

00:34:02: wenig mitkriege von drumherum.

00:34:03: Und beim Fahrrad, finde ich, ist es noch ziemlich wichtig, irgendwie auch die

00:34:06: Ohren zu nutzen, nicht nur die Augen. Absolut.

00:34:09: Und die Beine. Schon als Jugendlicher konnte ich das nicht haben,

00:34:14: mit Kopfhörern zu fahren. Das habe ich ausprobiert. Mich hat es genervt.

00:34:18: Genau, das finde ich tatsächlich.

00:34:19: Und da könnte ich mir schon vorstellen, dass das dann auch ein Faktor ist.

00:34:22: Allerdings nicht in den USA, weil da wird wenig Fahrrad gefahren.

00:34:25: Das kommt dann auch wieder dazu, außer Sport oder sowas. Also who knows. Naja.

00:34:30: Okay. Ich hoffe, bevor jetzt die Bananenmenschen kommen, wir hier nicht bedrängen. Ja.

00:34:35: Der Sammer hat hier diese Uhr aufgestellt. Ich habe es ihm auch noch gegeben.

00:34:38: Irgendwie stresst mich das jetzt. Ich setze mich auch unter Druck.

00:34:41: Ja, wir haben, ich habe es mir gekniffelt, es zu sagen, aber wir haben am Anfang

00:34:45: schon fast eine Viertelstunde verloren, bevor wir zur ersten Story kamen.

00:34:48: Da sind wir einfach ein bisschen später dran.

00:34:50: Man muss ja die Leute auch mal mitnehmen. Dann machen wir halt eine Viertelstunde länger.

00:34:53: Also, der Prollo hat doch bestimmt noch irgendwie eine Herausforderung für uns.

00:34:58: Ja, ich wollte mir fast, ich weiß es nicht, müsst ihr wissen,

00:35:02: also wenn ihr die Herausforderung annehmt.

00:35:06: Ich mach's kurz, wir können nicht dieses Thema immer und immer wieder wegen euch jetzt aufwärmen.

00:35:11: Die braune Herausforderung ist die neue Challenge in den spanischen Freibädern.

00:35:18: Und bei ostdeutschen Landtagswahlen auch. Richtig, also Mecklenburg vor Pommern und Spanien.

00:35:26: Wollt ihr wissen, worum es geht? Ja, ihr wollt es wissen, ähm,

00:35:31: Natürlich, wie immer, die Teenager, die sich da messen,

00:35:36: ihr großes Geschäft ins Schwimmbecken zu machen und dann,

00:35:41: anschließend den anschließenden Tumult auf Video festhalten,

00:35:45: inklusive Polizei und Räumung des Freibads, wenn man sich richtig verausgabt

00:35:49: hat, und das dann auf Social Media posten.

00:35:51: Also eigentlich vordergründig fekal, hintergründig aber mal wieder so eine Teenager-Geschichte.

00:35:58: Also Anfänger scheißen ins Becken, Profis, möchte ich mal hier auch vortragen,

00:36:03: brechen ihre Fäkalien sogar in Plastiktüten mit, die sie in der Badehose verstecken

00:36:07: und dann dem Wasser entleeren.

00:36:11: Also es geht wieder ab. Wie asozial kann man sein? Man weiß es nicht.

00:36:15: Wie asozial kann man sein? Ganz selten wird auch mal irgendwer dann tatsächlich erwischt.

00:36:19: Wir haben hier ein Beispiel von Eltern, die jetzt Bußgelder von 300.000,

00:36:25: nicht 300.000, das wäre noch schöner, 3.000 Euro und Schadensersatz einmal entleeren

00:36:29: und wieder auffüllen von so einem Becken geht auch in die Tausende.

00:36:34: Ja, weil die Kinder nämlich sich da auch erwischen haben. Und der Teenager muss

00:36:38: mit seiner eigenen Zahnbürste auch noch das ganze Beckeneimer schrubben oder was?

00:36:41: Richtig. Und danach sich die Zähne putzen. Das hat ja dann auch nichts mehr

00:36:44: damit zu tun, was ich jetzt zuletzt vorgetragen hatte, dass das irgendwie eine

00:36:48: gute, sinnvolle Düngung wäre.

00:36:51: Also im Schwimmbägen wächst ja auch nichts. Außer vielleicht ein Pilz.

00:36:55: Aber dafür wird ja geklort.

00:36:56: Und ich wollte... Das ist so asozial. Ganz ehrlich, ich kann es gar nicht so...

00:37:01: Werden du noch in Rage bist? Ich wollte das eigentlich nur zum Antisar nehmen,

00:37:04: weil der eigentliche Kracher, der kommt erst noch.

00:37:08: Sagt euch die Sportart High Rocks irgendwas?

00:37:12: Das ist so eine Fitnessgeschichte. Ich habe es auch nicht ganz verstanden.

00:37:15: Wurde irgendwelche Sprünge und hier Sandback-Lunges und Wallballs und was auch

00:37:21: immer. Also auf jeden Fall so ein Fitness-Parcours.

00:37:23: Und da gibt es halt auch Rennen, zum Beispiel in dem Fall in Peking.

00:37:27: Und da gab es jetzt eine Regeländerung.

00:37:30: Bisher war da zum Beispiel Spucken auf den Boden auf den Parcours verboten.

00:37:36: Ich weiß gar nicht, das kann man nicht anteasern. Ich lese die Überschrift.

00:37:40: Durchfall im Rennen, Athletin löst Regeländerung aus.

00:37:44: Also die fühlte sich nicht gut und die hat auf diesen Parcours ...

00:37:49: Ich weiß nicht, wie sowas passieren kann.

00:37:54: Du hast deine Google-Bubble völlig versaut. Also wirklich verschissen.

00:38:00: Also das ist jetzt hier auf T-Online. Ich hätte ehrlicherweise gedacht,

00:38:04: ihr hättet das mitgekriegt. Nein, ich kriege solche Sachen nicht.

00:38:08: Tut mir lach. Nicht mal ich. Ich habe es gehabt.

00:38:11: Auf jeden Fall musste der Parcours gereinigt werden. Die Regeln sind jetzt geändert.

00:38:15: Es darf nicht mehr geschissen werden. Beziehungsweise gesundheitsbedingte Vorfälle

00:38:19: können dazu führen, dass dann die Teilnehmer vom Rennen ausgeschlossen werden,

00:38:23: um mal hier ernsthaft an die Sache ranzugehen.

00:38:26: Und die besagte Dame, die hat dummerweise über die...

00:38:31: Die Aktion auch ihren Sponsoring-Vertrag verloren und hat dann den ursprünglichen

00:38:34: Post Sieg ist Sieg auch wieder gelöscht.

00:38:37: Er hat sich dann entschuldigt, weil es ist halt auch kein Spaß.

00:38:40: Du hast ja nicht wie auf so einer Laufbahn jeder seine Spur, sondern ja.

00:38:45: Du hinterlässt halt höchstens eine Spur.

00:38:48: Also der Veranstalter entschuldigt sich bei allen direkt oder indirekt Betroffenen.

00:38:51: Ja, ich auch. Ich auch. Also ich kündige hier mal an dem Tag,

00:38:56: nein, an dem Tag, wo die Google KI, unseren Podcast, damit zusammenfasst,

00:39:01: das ist ein Podcast, der über fäkale Herausforderungen und Unfälle berichtet.

00:39:06: Kündige ich. Da mache ich Schluss.

00:39:09: Das ist echt unglaublich. Wir haben schon, das hast du aber gebracht,

00:39:14: irgendwie im Moshpit, im Parkhaus, im Schwimmbad, im Wettkampf.

00:39:19: Was ist denn da los? Was ist los in der Welt? In Mecklenburg-Vorpommern. Überall.

00:39:24: Ich muss das jetzt auch wieder ausbügeln, was der Prollo gerade jetzt wieder

00:39:29: eher eingerissen hat und mit einem eindeutig weniger ekelhaften Thema kommen.

00:39:36: Es tut mir leid, dass ich das nicht schon gebracht habe, als Timmy gestrandet

00:39:39: war, weil es gehört eigentlich dazu,

00:39:42: dass es tatsächlich deswegen wieder ausgegraben worden und ich weiß jetzt schon

00:39:45: was von Ben und vor allem wieder kommt, das ist nämlich eine Story aus 1970,

00:39:51: die aber wie gesagt anlässlich Timmys Strandung ausgegraben wurde und zwar in

00:39:59: In Oregon haben sie gezeigt, wie man Probleme zumindest mit Totenwahlen auch lösen kann.

00:40:05: Dort ist ein Pottwal, 14 Meter lang, also ein ziemliches Ungetüm.

00:40:09: Da gibt es ein tolles Video, das müsst ihr euch reinziehen, Leute.

00:40:13: Wir tun es in die Shownotes, es ist wirklich super.

00:40:16: Da hat nämlich das Regionalfernsehen, hat das nämlich alles gefilmt.

00:40:21: Und zuständig für die Beseitigung des Wals, der da am Strand lag,

00:40:24: war aus kuriosen Gründen die Autobahnpolizei, die Highwaypolizei,

00:40:29: die dann irgendwie mit der Marine telefoniert hat und dann haben sie sich entschlossen

00:40:34: mit einer halben Tonne Dynamit den einfach wegzusprengen.

00:40:36: Ich wollte gerade sagen, also wenn du sagst Oregon 1970 einfach Dynamit rein,

00:40:40: so wie bei Lucky Luke und wegspringen.

00:40:43: Ja, genau. Die Idee war natürlich, ihn zu pulverisieren und aber auch ausdrücklich

00:40:50: größere Teile ins Meer zu sprengen.

00:40:53: Und deswegen haben sie auch das Dynamit an der Seite hingelegt, die zu den Dünen hin war.

00:41:02: Aber kommt ja der Begriff Dynamitfischen ganz neu in den Dut.

00:41:06: Absolut, absolut. Das ist doch kein Fisch. Es hat ziemlich viel Aufsehen erregt.

00:41:12: Es waren sehr viele regional, also Menschen, die da regional leben, waren da Zuschauer.

00:41:17: Und es kam zufällig auch ein Typ vorbei, der in seiner Ausbildung bei der Armee,

00:41:24: sich mit Sprengstoff gut auskannte und gesagt hat, Leute, entweder ihr müsst

00:41:29: sehr viel mehr nehmen, wenn ihr den pulverisieren wollt, oder sehr viel weniger,

00:41:33: wenn ihr ihn ins Meer kicken wollt. Und die haben aber nicht auf ihn gehört.

00:41:39: Dazu muss ich vielleicht hier noch sagen, es wurde wie gesagt live oder ich

00:41:46: weiß nicht, ob es live heißt, es wurde jedenfalls gefilmt und es gab einen super

00:41:49: Sprecher, der auch in den 70er Jahren entsprechend cool aussah.

00:41:52: Und an der Stelle können wir mal kurz reinhören.

00:42:03: Jedenfalls war es dann so, dass sogar ein Countdown im Fernsehen eingeblendet

00:42:07: wurde und dann krachte das unheimlich laut. Erst hörst du die Leute so jubeln,

00:42:12: so yeah, und dann plötzlich, ah, die schreien alle und dann hörst du so pff.

00:42:18: Weil überall megagroße Fleischstücke von dem Wald in einer riesen Umgebung herunterregneten.

00:42:24: Autos wurden beschädigt.

00:42:27: Der nagelneue Cadillac von dem Typen, der gewarnt hatte ausgerechnet,

00:42:31: da ist das Dach komplett eingeschlagen. Also der ist total Schaden.

00:42:36: Der sagt dann noch irgendwie am Ende, wird dann noch zitiert,

00:42:39: meine Versicherung glaubt mir das nie im Leben.

00:42:43: Also es ist komplett schief gegangen. Es war ein Riesengestank.

00:42:48: Die Stücke wurden auch wenig überraschend von den Möwen nicht gefressen.

00:42:52: Die waren durch den Knall vielleicht verjagt. Man hat gedacht,

00:42:56: die Stücke wären dann so klein, dass die das wegfressen würden.

00:42:59: Aber dem war nicht so. Also Leute, diese Doku, das ist ein 2-4-5-Minuten-Video.

00:43:07: Guckt es euch an. Wir haben es in den Shownotes. Es ist mega geil.

00:43:12: Bei so explosiven Geschichten gibt es kaum eine Überleitung.

00:43:15: Ich weiß nicht, hast du eine, sonst würde ich mal ein Bierglas hier bringen.

00:43:20: Ich finde das unabhängig davon, dass es nicht ganz so lustig ist wie deine Geschichte,

00:43:24: finde ich es aber eine geile Erfindung, weil das ernst gemeint ist.

00:43:28: Und zuerst habe ich gedacht, als ich dieses Glas gesehen habe,

00:43:31: das sieht aus ein bisschen wie eine Schnabeltasse oder so ein Urin-Ding,

00:43:35: wo du dann halt im Krankenhaus dich erleichtern kannst, wenn du nicht laufen

00:43:38: kannst. Aber das hat einen ernsten Hintergrund.

00:43:41: Ich zeige mal gerade das Glas hier und dann beschreiben wir das auch mal.

00:43:44: Das haben die Japaner erfunden. Das ist.

00:43:49: Quasi ein zwei Gläser aneinander,

00:43:51: gebaut zu einem U, wie eine Wippe.

00:43:56: Und man kann aber aus beiden Gläsern trinken. Und das ist so geformt,

00:43:59: das haben die ganz lange getestet, dass auf der einen Seite sind 300 Milliliter

00:44:03: Bier und auf der anderen Seite sind 300 Milliliter Wasser drin.

00:44:06: Und wenn du zu viel Bier trinkst, dann kippt das Glas sozusagen auf die Seite

00:44:11: vom Wasser und signalisiert dir, Junge, trink mal wieder einen Schluck Wasser,

00:44:15: weil du dehydrierst vom Biertrinken.

00:44:17: Das ist ja eine irrige Annahme, dass man ja die ganze Zeit trinkt und Flüssigkeit

00:44:23: aufnimmt, dabei dehydriert man dabei auch.

00:44:26: Und das finde ich einfach nur so genial, weil das geht richtig gut,

00:44:31: kommt von irgendeinem Craft-Bier-Hersteller, Yoho Brewing in Kuruizawa.

00:44:38: Und die haben das jetzt in ganz viele Pubs schon ausgeliefert und das findet

00:44:42: Abnehmer und auch tatsächlich Live-Einsatz.

00:44:45: Ich weiß nicht, würdet ihr, das sieht ein bisschen aus wie das,

00:44:47: wir haben hier in Bonn das Bönsch, die haben so ein schräges Kölschlach,

00:44:50: Das sieht aus eigentlich wie zwei verformte Kölschgläser.

00:44:54: Ja, oder fast wie so ein Hufeisen, nur dass es nicht in der Mitte zusammengeht,

00:44:58: sondern oben dann so ein bisschen nach außen jeweils.

00:45:01: Genau, damit du trinken kannst. Damit man trinken kann und halt transparent.

00:45:05: Und es sieht schon ziemlich cool aus, weil in der Mitte ist natürlich so eine

00:45:08: ganz gerade Trennung. Das heißt, du hast links das gelbe Bier und rechts das Wasser.

00:45:15: Jedenfalls, ich würde es mir kaufen. Ja.

00:45:19: Wollen wir mal schauen, ob man das irgendwann hier in Europa bekommt.

00:45:21: Dann können wir das hier im Podcast einführen. Aber ich, wie gesagt,

00:45:24: fand das eine kleine, coole Geschichte.

00:45:26: Sowas packe ich mir dann immer aus meiner Bubble in mein Google-Feed da rein.

00:45:32: Aber naja, ich muss gestehen, habe ich den Prollo eben so gedisst.

00:45:36: Die braune Herausforderung hatte ich auch bei mir in den Ergebnissen.

00:45:39: Aber ich habe sie nicht genommen. Das unterscheidet uns beide.

00:45:44: Du hast sie weggeschmissen. Ich hatte sie dabei. Ja.

00:45:49: Ja, die Zeit ist rum, aber trotzdem kann der Brief... Willst du noch?

00:45:52: Ich kann es aber im nächsten Mal machen. Ach nee, wir kosten gerade zu gern.

00:45:56: Komm, hau noch eine raus.

00:45:57: Ich habe aber was Seriöses, tut mir leid. Da geht es tatsächlich um...

00:46:02: Ich finde aber eine ganz witzige Idee, das ist bei mir auch so ein bisschen

00:46:05: aufgepoppt, glaube ich, weil,

00:46:08: wie jetzt viele, nehmen wir hier in Bonn auf und Bonn hat ja so seit einer gewissen

00:46:11: Zeit so ein Verkehrsthema in allen Belangen, sag ich jetzt mal,

00:46:14: von gesperrter Autobahnbrücke über.

00:46:21: Flächig ausfallende Straßenbahnen etc. Und also es ist im Moment schwierig hier,

00:46:27: wenn man durch muss und oder nach Bonn hinein will oder hinaus will zu bestimmten Zeiten.

00:46:34: Und da ist auch für mich immer die Frage, was ist so der sinnvollste Weg?

00:46:38: Und da fand ich ganz spannend, das ist ein Beispiel aus Florenz.

00:46:41: Die haben tatsächlich auch Verkehrsprobleme gehabt, schon lange.

00:46:44: Und wer schon mal da war, hat das vielleicht auch schon miterlebt.

00:46:47: Wenn es die Brücke eingestürzt war, dann auch... Nee, das war,

00:46:50: glaube ich, das war in Genua, glaube ich. In Genua, okay, sorry.

00:46:52: Aber die haben tendenziell, es war einfach viel zu voll, es war einfach Dauerstau

00:46:56: und also im Prinzip das, was jetzt hier in Bonn auch mehr oder weniger ist.

00:46:59: Und die Stadt ist einfach einen anderen Weg gegangen. Die haben versucht,

00:47:03: gesagt, okay, welches Verkehrsmittel ist so am ehesten und nimmt am wenigsten

00:47:06: Platz weg und ist so gerade im städtischen Umfeld noch von der Geschwindigkeit

00:47:10: her gut. Und da sind sie aufs Fahrrad gekommen, das müssen wir jetzt auch nicht neu erfinden.

00:47:14: Und die Idee ist, dass die Leute animieren zum Fahrradfahren und zwar per Geld.

00:47:19: Das heißt, wer quasi umsteigt, zum Beispiel vom Auto aufs Fahrrad,

00:47:23: der kann pro Kilometer bis zu 20 Cent bekommen, ausbezahlt.

00:47:28: Das geht über eine Tracking-App.

00:47:32: Und das funktioniert wohl sehr, sehr gut. Also die haben in 18 Monaten da auch

00:47:35: ungefähr 500.000 Euro ausgezahlt. Das ist jetzt schon auch Geld,

00:47:40: aber jetzt für so eine Stadt wie Florenz natürlich jetzt auch kein dramatisches

00:47:44: Budget, also sprich finanziell auch irgendwie machbar.

00:47:47: Und es wird maximal pro Fahrradfahrer auch maximal 100 Euro im Monat.

00:47:51: Boah, das wäre schon nicht schlecht. Das ist schon mal ein Wort.

00:47:55: Aber das wirft doch wieder die Frage auf.

00:47:57: Wir würden das hier in Deutschland wieder komplett zerreden,

00:48:00: weil die Radfahrer, die schon immer gefahren sind, die sagen dann ungerecht.

00:48:04: Ich kriege nichts, ich fahre schon immer. Das kann ja jeder machen.

00:48:06: Also nicht nur die, die umsteigen, kriegen das dann alle.

00:48:10: Genau, es ist im Prinzip für alle offen.

00:48:13: Die Idee ist einfach nur, dass man Kilometer fährt mit dem Fahrrad quasi.

00:48:18: Die App trackt aber auch, dass du wirklich fährst und nicht zu Hause auf dem Heimtrailer.

00:48:23: Da schreckt das über, da gibt es ja im Prinzip Möglichkeiten über die Standorterkennung etc.

00:48:28: Und auch über die Geschwindigkeit. An der Stelle steigen die deutschen Datenschützer wieder ein.

00:48:33: Nee, das funktioniert. Das gibt es tatsächlich auch hier bei,

00:48:36: also es gibt ja auch bei ÖPNV-Apps, gibt es das ja auch. Das ist jetzt wirklich völlig unspektakulär.

00:48:41: Und die, die mitmachen, machen es ja freiwillig. Also du musst ja da deine,

00:48:45: ich finde die Idee dahinter, mal umzukehren, diese Denke, dass man einfach sagt,

00:48:50: man macht es nicht durch Verbote oder macht sonst was, dann schafft es einfach

00:48:53: einen finanziellen Anreiz, auch einen unmittelbaren finanziellen Anreiz,

00:48:57: nicht erst einen, der dann in drei Jahren wirksam wird.

00:49:01: Sondern tatsächlich einen unmittelbaren Anreiz und why not?

00:49:04: Also für mich wäre da auf jeden Fall auch eine Schlechtwetterzulage drin.

00:49:08: Ich würde also ab 20 Cent weiß ich nicht, ab 40 Cent würde ich so langsam überlegen,

00:49:12: auch bei Regen zu fahren.

00:49:14: Ja, aber ganz ehrlich, wie oft regnet es? Also ich glaube, das ist,

00:49:18: mit dem Regen ist immer so ein Thema. In Florenz wahrscheinlich weniger als

00:49:20: hier. Weiß ich jetzt nicht, aber es ist tatsächlich.

00:49:24: Ich würde mal sagen, die meiste Tage, oder man ist ja nur auch nicht 24 Stunden dann um Fahrrad.

00:49:30: Man kann es ja vielleicht auch so ein bisschen steuern. Das ist ja auch teilweise

00:49:33: Freizeitverkehr und was auch immer.

00:49:35: Das macht ja auch einen Unterschied halt. Für manche Pendler,

00:49:39: die jetzt bis nach Düsseldorf pendeln, wird es nicht funktionieren,

00:49:41: klar. Aber gerade dieser.

00:49:45: Verkehr, der in die Stadt reinfährt, aus der Stadt hinausfährt,

00:49:48: so in dem Rahmen, gerade mit dem Pedelec oder sowas, hast du ja locker einen

00:49:52: Radius von 10, 15 Kilometern. Das ist ja nicht anstrengend irgendwie.

00:49:56: Bisschen abhängig vom Relief, aber letzten Endes machbar. Und ich finde die

00:50:00: Idee dahinter einfach spannend, dass man es einfach mal umdrehen kann.

00:50:03: Und Italien ist tatsächlich jetzt so, dass Rom jetzt auch überlegt,

00:50:07: ob sie sich das von den Florentinern quasi abgucken und das dann ähnlich umsetzen.

00:50:13: Ich habe es auch schon mal gelesen, es gab es wohl auch mal in Antwerpen.

00:50:17: Also von daher...

00:50:20: Finde ich eine spannende Idee. Ich weiß nicht, ob jetzt unser Oberbürgermeister

00:50:23: hier zuhört, aber vielleicht wäre das ja mal eine Idee für Bonn.

00:50:26: Ja, also ich finde es mega. Aber nicht auf der Adenauerallee.

00:50:30: Ich finde es mega und muss da auch an Bonn denken und vor allem an Bilder,

00:50:34: die ich von der Fähre gesehen habe, die dann plötzlich ja komplett überlastet

00:50:38: war, weil die Nordbrücke gesperrt war.

00:50:41: Und dort sind dann eines Morgens, also das war unmittelbar nach der ersten Sperrung,

00:50:47: da sind dann plötzlich 200 Radfahrer auf der Fähre.

00:50:50: 200 Radfahrer, das Problem war nur, dass die Fähre dann mehrere Minuten lang,

00:50:55: bevor sie wieder anlegen konnte, erstmal im Wasser hin und her schwimmen musste,

00:50:59: weil die das Bezahlsystem nicht angepasst hatten

00:51:02: und 200 Leute erstmal per Hand abkassieren mussten, so wie sie das immer gemacht hatten.

00:51:08: Oh Mann, ja, das ist dann auch wieder so ein bisschen da muss man auch sagen,

00:51:10: komm, macht euch locker Leute, heute ist es für lau aber,

00:51:15: ja, wie gesagt also ich finde die Idee spannend und ich glaube mit so Anreizen

00:51:19: kann man in der Regel schnell positive Ergebnisse erzielen und,

00:51:23: wie gesagt, wäre ja vielleicht auch mal ein Beispiel was hier umgesetzt werden könnte,

00:51:29: Ja, das finde ich auch Positives Lichtfakale Total super, total super können

00:51:34: wir einfach so stehen lassen und Und da freue ich mich jetzt schon auf die nächste Sendung.

00:51:38: Mal sehen, was da für Herausforderungen auf uns warten.

00:51:42: Hat mir auf jeden Fall großen Spaß gemacht. Und ja, alles nicht so ernst nehmen,

00:51:46: würde ich sagen. Das ist ja nur skurrile Presse hier.

00:51:50: Bis bald. Macht's gut. Tschüss.